Mit einer beeindruckenden Delegation von 15 Herren reiste der BSC HighRoller Rosenheim am 18. und 19. April 2026 in den Dream Bowl Palace nach Unterföhring, um bei der Südbayerischen Meisterschaft 2026 Männer Einzel um Titel und begehrte Startplätze zu kämpfen. Was am Ende des intensiven Wochenendes auf der Anzeigetafel stand, darf als eines der stärksten Gesamtergebnisse in der Geschichte des Rosenheimer Bowlingvereins bezeichnet werden: Vier HighRoller erreichten das Finale der Top 40, und insgesamt sieben Spieler sicherten sich einen Startplatz bei der Bayerischen Meisterschaft im Mai. Dieser Erfolg bestätigt eindrucksvoll die sportliche Entwicklung, die der Verein in der Saison 2025/2026 genommen hat.
Veranstaltungsort und Rahmen der Meisterschaft
Der Dream Bowl Palace in Unterföhring zählt zu den größten Bowlingbahnen in ganz Bowling Deutschland und ist Austragungsort zahlreicher hochkarätiger Turniere der Bayerischen Bowling Union (BBU). Unter der Gesamtleitung von BBU-Sportwart Süd Dieter Wiemken traten am Wochenende insgesamt 120 Spieler aus Süd-Bayerischen Vereinen an, um die südbayerischen Titelträger zu ermitteln und sich gleichzeitig für die Bayerische Meisterschaft zu qualifizieren. Der Modus forderte von allen Teilnehmern äußerste Konstanz: sechs Spiele Vorlauf am Samstag, gefolgt von sechs Spielen Zwischenlauf am Sonntagvormittag für die 80 pinbesten Spieler und anschließend sechs Finalspiele für die verbleibenden 40 Besten.
Mit zehn Startplätzen in der regulären Zuteilung stellte der BSC HighRoller Rosenheim eine der zahlenmäßig stärksten Vereinsdelegationen des Turniers. Durch zusätzlich verteilte Startplätze und Nachmeldungen wuchs die HighRoller-Riege sogar auf 15 Herren an – ein klares Zeichen für die Breite des aktiven Kaders.
Die HighRoller-Delegation im Überblick
Im Einsatz für den Verein waren Thomas Auer, Nicolas Kabel, René Erben, Tom Eck, Lucas Kasenbacher, Thomas Kalkschmied, Gregor Arapow, Peter van Lengen, Raiko Elze, Manfred Weidinger, Raphael Hofmann, Sergio Tavares, René Schanze, Erwin Meys und Günter Färber. Jeder dieser Spieler trug mit seinem persönlichen Einsatz dazu bei, die Farben des BSC HighRoller Rosenheim in Unterföhring zu vertreten – und jede einzelne Teilnahme stärkt das Ansehen des Vereins in der bayerischen Bowling-Szene.

Der Vorlauf am Samstag: Starke Auftritte von Beginn an
Bereits im Vorlauf setzten mehrere HighRoller-Spieler deutliche Ausrufezeichen. Den wohl spektakulärsten Auftakt lieferte Tom Eck, der sein erstes Spiel mit einem überragenden 265er-Ergebnis eröffnete und mit einer starken Serie von 1.226 Pins nach sechs Spielen direkt in die Spitzengruppe vorstieß. Dieser fulminante Start verschaffte ihm zunächst eine komfortable Ausgangsposition für die weiteren Durchgänge.
Auch Thomas Kalkschmied zeigte sich in beeindruckender Frühform und legte mit 1.154 Pins im Vorlauf den Grundstein für seine spätere Zwischenlauf-Qualifikation, unter anderem mit einem 221er-Auftaktspiel. René Erben bewies mit einem 237er-Schlussspiel seiner Vorlaufserie, dass er auf die großen Punkte genau dann abrufen kann, wenn es zählt, und sicherte sich mit 1.189 Pins einen starken Zwischenlauf-Platz. Raphael Hofmann überzeugte mit einer konstanten Serie und einem 210er-Highlight, während Sergio Tavares mit einem 227er-Spiel im Vorlauf für einen der Höhepunkte seines Wochenendes sorgte.
Thomas Auer fand zwar nicht ganz den explosiven Start einiger Teamkollegen, steigerte sich aber im Verlauf des Samstags kontinuierlich und schloss den Vorlauf mit soliden 1.205 Pins ab – ein typischer Auer-Auftritt, der zeigte, dass er sich die Kräfte für die entscheidenden Läufe aufhebt. Nicolas Kabel kam im Vorlauf langsamer in Tritt, fand aber mit Spielen von 216, 209, 222 und 214 Pins einen starken Rhythmus, der sich am Sonntag noch eindrucksvoll steigern sollte.

Zwischenlauf am Sonntag: Die Entscheidung um die Finalplätze
Am Sonntagmorgen galt es, die Leistungen aus dem Vorlauf zu bestätigen oder zu verbessern, um unter die besten 40 Spieler und damit ins Finale zu kommen. Hier zeigte sich die mentale Stärke, die das HighRoller-Trainerteam in den vergangenen Monaten gezielt aufgebaut hat.
Die Finalisten: Vier HighRoller in den Top 40
Thomas Auer krönte sein Wochenende mit einem herausragenden siebten Platz in der Gesamtwertung. Mit einem Gesamtschnitt von 204,9 Pins über 18 Spiele und einer Gesamtpinzahl von 3.689 Pins bewies der erfahrene Athlet, warum er zu den konstantesten Spielern des Vereins zählt. Besonders sein 257er-Spiel im Zwischenlauf und ein grandioses 247er-Ergebnis im Finale unterstrichen seine Weltklasse-Form. Platz 7 unter den besten Südbayerns ist ein echtes Ausrufezeichen und die beste HighRoller-Platzierung des Turniers.
Nicolas Kabel lieferte die wohl emotionalste Einzelleistung des Wochenendes aus HighRoller-Sicht: Im Zwischenlauf gelang ihm ein fantastisches 298er-Spiel – nur zwei Pins entfernt vom perfekten Spiel. Diese Ausnahmeleistung katapultierte ihn nach vorne und ebnete den Weg zu Platz 11 mit einem Gesamtschnitt von 202,1 Pins und beeindruckenden 3.638 Pins gesamt.
René Erben bestätigte auf Platz 23 seine Rolle als verlässliche Konstante im HighRoller-Kader. Mit 3.453 Pins und einem Schnitt von 191,8 über 18 Spiele zeigte er eine abgerundete Leistung, inklusive eines starken 236er-Spiels im Finale. Besonders bemerkenswert: Erben startete sein Turnier bereits mit einem 211er-Auftakt und untermauerte damit seine Form über die gesamten zwei Tage.
Tom Eck sicherte sich mit Platz 40 den letzten Finalplatz am Tag – und das nach einem turbulenten Verlauf, bei dem vor allem sein starker Vorlauf mit 265er-Eröffnung und 1.226er-Gesamtserie den Ausschlag gab. Mit einem Gesamtschnitt von 181,7 rundet Eck das HighRoller-Quartett in den Top 40 ab auch wenn er aus verletzungsbedingte Gründen, das Finale vorzeitig abbrach.

Starke Leistungen im Zwischenlauf
Auch jenseits der Top 40 präsentierte sich die HighRoller-Riege in geschlossener Formation. Lucas Kasenbacher fehlten auf Platz 42 nur wenige Pins zum Finale – mit einem Zwischenlauf-Höhepunkt von 226 und einem Gesamtschnitt von 186,2 gelang ihm dennoch eine überzeugende Vorstellung, die später noch zu einem ganz besonderen Startplatz führen sollte. Thomas Kalkschmied erreichte Platz 49 mit einem Schnitt von 183,1 und einem 202er-Highlight im Zwischenlauf. Gregor Arapow folgte auf Platz 53 mit 181,6 im Schnitt und glänzte mit einem 224er-Auftakt in den Zwischenlauf sowie einem weiteren 222er-Spiel im weiteren Verlauf.
Peter van Lengen zeigte auf Platz 62 (Schnitt 178,9) eine bemerkenswert konstante Leistung über alle zwölf Spiele und zeigte im Zwischenlauf mit 195 Pins sein Potenzial. Raiko Elze sicherte sich Platz 64 mit einem Schnitt von 175,5 und einem starken 201er-Auftakt im Vorlauf. Manfred Weidinger belegte Platz 69 mit 173,5 im Schnitt, Raphael Hofmann Platz 71 mit 172,8, und Sergio Tavares komplettierte auf Platz 73 die starke Zwischenlauf-Fraktion mit einem Schnitt von 172,4 und einem persönlichen 227er-Ausrufezeichen im Vorlauf.

Weitere HighRoller-Starter
Im Vorlauf konnten René Schanze (Platz 102, Schnitt 164,2), Erwin Meys (Platz 106, Schnitt 161,2) und Günter Färber nicht den Sprung unter die besten 80 schaffen. Dennoch gilt: Jeder Auftritt auf dieser Bühne ist ein wertvoller Erfahrungsgewinn und ein wichtiger Beitrag zur Mannschaftsdelegation. Gerade Erwin Meys zeigte mit einem 186er-Schlussspiel, dass er im Vorlauf mit zunehmender Dauer seinen Rhythmus fand.
Die Spitze des Feldes
An der Tabellenspitze dominierte Alexander Koller vom BC EMAX die Meisterschaft mit einem überragenden Schnitt von 227,0 Pins und verzichtete auf eine Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft. Dahinter platzierten sich gleich vier Spieler vom BK München auf den Rängen 2 bis 5, angeführt von Tobias Börding (215,1). In diesem Spitzenfeld konnte sich Thomas Auer als bester HighRoller auf Platz 7 hervorragend behaupten – ein Beleg für die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit des Vereins auf südbayerischer Ebene.
Sieben HighRoller qualifizieren sich für die Bayerische Meisterschaft
Für den BSC HighRoller Rosenheim kommt es noch besser: Durch kurzfristige Absagen anderer Spieler und eine Aufstockung der Teilnehmerzahl für die Bayerische Meisterschaft haben sich gleich sieben Spieler des Vereins für die BM qualifiziert. Neben den vier Finalisten Thomas Auer, Nicolas Kabel, René Erben und Tom Eck nehmen auch Lucas Kasenbacher, Thomas Kalkschmied und Gregor Arapow am 9. und 10. Mai 2026 an der Bayerischen Meisterschaft im Max Munich Bowling in Brunnthal teil.

Diese Zahl ist beeindruckend und stellt einen der größten Delegationsgewinne in der Vereinsgeschichte für diese Ebene dar. Sieben HighRoller unter den bayerischen Top-Startern bedeutet eine erhebliche Präsenz und unterstreicht die Tiefe des Kaders – nicht nur an der Spitze, sondern auch im Leistungsmittelfeld, aus dem heraus Spieler wie Kasenbacher, Kalkschmied und Arapow den Sprung schafften.
Bedeutung für den Verein
Die Ergebnisse der Südbayerischen Meisterschaft 2026 sind für den BSC HighRoller Rosenheim in mehrerlei Hinsicht ein Meilenstein. Während die Teams des Vereins in den verschiedenen Ligen der Bayerischen Bowling Union von der Bayernliga bis in die Kreisligen um Klassenerhalt, Tabellenpositionen und sportliche Weiterentwicklung kämpfen, zeigt diese Einzelmeisterschaft eine andere Facette der Vereinsstärke: die individuelle Wettkampfstärke der Athleten.
Dass mit Thomas Auer, Nicolas Kabel und René Erben gleich drei Spieler Durchschnitte von über 190 Pins über 18 Spiele erzielten zeigt, dass der Verein auf einem Leistungsniveau angekommen ist, das durchaus Anschluss an die höheren Spielklassen im deutschen Bowling ermöglicht. Spieler, die mit solchen Schnitten auftrumpfen, sind Kandidaten für perspektivische Aufgaben auf Ebenen, die bis in Richtung Bowling Bundesliga weisen können.
Besonders wertvoll ist die breite Aufstellung: Mit 15 Teilnehmern am Start und einer Finalquote von rund 27 Prozent (4 von 15) zeigt der BSC HighRoller Rosenheim, dass die Nachwuchs- und Leistungsarbeit der vergangenen Jahre messbare Früchte trägt. Der Verein präsentiert sich nicht als Ein-Mann-Show, sondern als geschlossene Mannschaft, in der mehrere Spieler auf südbayerischem Top-Niveau agieren.
Ausblick auf die Bayerische Meisterschaft 2026
Der Blick richtet sich nun bereits auf das nächste Highlight: die Bayerische Meisterschaft 2026 am 9. und 10. Mai im Max Munich Bowling in Brunnthal. Mit sieben Startern im Feld der 44 besten südbayerischen Spieler reist der BSC HighRoller Rosenheim mit berechtigtem Selbstvertrauen an. Die Konkurrenz aus Nord- und Südbayern wird stark sein, doch die Formkurve der Rosenheimer Delegation stimmt optimistisch.
Besonders Thomas Auer geht nach Platz 7 als ernsthafter Kandidat auf eine vordere Platzierung ins Rennen. Auch Nicolas Kabel bringt nach seinem 298er-Wahnsinnsspiel einen besonderen Schub an Selbstvertrauen mit – wer an einem Wochenende so nah an der perfekten 300 gespielt hat, weiß, dass er jederzeit in der Lage ist, Spitzenserien abzurufen. René Erben und die weiteren fünf Qualifikanten werden alles daran setzen, die HighRoller-Farben würdig zu vertreten.
Die Südbayerische Meisterschaft 2026 wird als starkes Wochenende in der Vereinschronik des BSC HighRoller Rosenheim festgehalten. Sieben Startplätze bei der Bayerischen Meisterschaft, vier Finalisten bei den Südbayerischen Meisterschaften und herausragende Einzelleistungen auf höchstem Niveau: Der Verein präsentiert sich in der Saison 2025/2026 so stark und breit aufgestellt wie selten zuvor. Wir wünschen allen Qualifikanten viel Erfolg bei der Bayerischen Meisterschaft in Brunnthal und freuen uns auf das nächste Kapitel dieser erfolgreichen Saison.
Wir drücken allen sieben HighRoller-Startern in Brunnthal die Daumen und freuen uns auf spannende Tage im Max Munich Bowling!







